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Bonhoeffers große Liebe

Miriam Küllmer-Vogt als Maria von Wedemeyer

Mittwoch, den 31. Januar - 19.30 Uhr
Gespannt lauschten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher dem Thema des Abends: Das Leben und Wirken Dietrich Bonhoeffers. Pfarrer Rolf Fersterra schilderte eindrücklich und äußert detailreich, wie Dietrich Bonhoeffer im Kreise einer großen Familie aufwuchs. Er beschrieb den weiteren Lebensweg anhand von großformatigen Bildern, die auf einer Leinwand gezeigt wurden. Auch die Familie, aus der Maria von We-demeyer stammte, wurde vorgestellt. Außerdem trug ein kleiner Filmausschnitt zum besseren Verständnis der Situation in den letzten Kriegsjahren bei. Dieser zeigte, wie Bonhoeffer als Fluchthelfer tätig war und wie er zusammen mit anderen Personen am Widerstand gegen Hitler beteiligt war. Der Abend endete mit langem Applaus für Pfarrer Rolf Fersterra, der es bestens verstanden hatte, die Zuhörerinnen und Zuhörer in die Geschichte dieses besonderen Menschen mit hineinzunehmen.

Samstag, den 03. Februar und
Sonntag, den 04. Februar

Am Samstagabend um 18.30 Uhr und am Sonntagmorgen um 10.30 Uhr war das Thema eingebettet in die beiden Gottesdienste. Noch einmal hatten die Besucher die Möglichkeit, die Lebensstationen von Dietrich Bonhoeffer und seiner späteren Verlobten Maria von Wedemeyer nach-zuverfolgen. Die Fotos konnte man auf einer großen Leinwand in der Kirche betrachten. Im Wechselspiel von Klavier- und Orgelmusik beglei-tete Organistin Erika Frankovski den Gottesdienst. „Von guten Mächten wunderbar geborgen“, das waren die Strophen des Liedes, welches Dietrich an seine Verlobte in Briefform aus seiner Haft geschrieben hatte. Die Gemeinde sang – im Wechsel mit Bildern zu Bonhoeffers Leben - im-mer je eine Strophe und Pfarrer Rolf Fersterra ließ die Worte des Liedes in seine Predigt mit einfließen. So konnte die Gemeinde „miterleben“, was Bonhoeffer und seine junge Verlobte bewegt hatte.

Sonntag, den 04. Februar - 17 Uhr, war die Kirche bis auf den letzten Platz besetzt und alle warteten voller Spannung auf die Aufführung des Musicals „Bonhoeffers große Liebe“. Der Förderverein hatte zum zweiten Mal -nach 2017- Miriam Küllmer-Vogt eingeladen, welche die Vorstellung mit Bravour meisterte. Sie spielte und sang die „Maria von Wedemeyer“ mit Herzblut und Leidenschaft und versetzte das Publikum in die 70er Jahre nach Amerika zurück. Maria von Wedemeyer hatte dort mit ihrer späteren Familie gelebt. So wechselten die Szenen immer wieder - von ihrem damaligen Leben in Boston - bis hin zu den Erinnerungen an die letzte Zeit mit ihrem Verlobten Dietrich. Gefühlvoll, dramatisch und gestenreich trug sie die Melodien vor und wurde dabei von Gernot Blume am Klavier begleitet.
Die Zuschauer waren begeistert und der Abend endete mit minutenlangem Applaus sowie mit einer Zugabe der Künstlerin.
Martin Schumacher vom Förderverein bedankte sich bei allen Akteuren für den überaus gelungenen Abend. Er sprach den Wunsch aus, Miriam Küllmer-Vogt und ihr Team doch auch für nächstes Jahr wieder einladen zu dürfen.
Herzlichen Dank an den Vorstand des Fördervereins sowie an alle Helfer, die dazu beigetragen haben, dass alles so reibungslos und harmonisch ablief und dass die Besucher einen solch schönen Abend erleben durf-ten!
Heike Reppel