Hoffnungszeichen

„Jesus@Home“ überzeugte mit toller Atmosphäre an besonderem Ort

Eiserfeld. „Wir durften heute bei ,Jesus@Home Eiserfeld‘ zu Gast sein und einen sehr coolen Abend an einem doch eher ungewöhnlichen Ort mitgestalten.“ Das Resümee der Band Awake, mitten in der Nacht gepostet, fasst gut zusammen, wie es gelaufen ist mit dem neuen Format im Siegener Süden. Aus „Jesus House“, dem „Jesus-Haus“, ist „Jesus@Home“ und damit ein Zuhause geworden – für rund 150 Jugendliche, die im umgerüsteten Feuerwehrgerätehaus ein paar atmosphärisch dichte Stunden mit guter Musik, Aktion (Papierschiffchen bauen), einem Impuls zum Nachdenken und leckerem Essen (der CVJM Niederschelden hatte beste Burger am Start) erlebten. Vorbereitet hatte dieses Event rund um das Thema „Hope – Hoffnung“ ein Team aus Mitarbeitenden der Ev. Allianz, die diesen Rahmen im Zusammenhang der Gebetswoche im Januar angeboten haben.

Die Predigt übernahm Thomas Gockele, Jugendreferent im Ev. Kirchenkreis Siegen. Es ging darin um den Schiffbruch von Paulus und seinen Gefährten und um die persönlichen Schiffbrüche, die auch die Menschen von heute gelegentlich erleiden. Was bleibt dann (hoffentlich)? Hoffnung – und: der Mut zum Handeln. Paulus und Co. warfen Ballast ab und suchten Hilfe bei Gott, vielleicht ein Tipp auch fürs ganze Leben. Thomas Gockele verwies in diesem Zusammenhang auch auf die Tageslosung: „Ist Gott für mich, wer mag wider uns sein?“ (Römer 8, 31).

                                                             

Richtig happy waren die Verantwortlichen über die Gastfreundschaft der Freiwilligen Feuerwehr Eiserfeld, die ihre Einsatzfahrzeuge auf dem Hof des Gebäudes geparkt hatte, um Platz zu machen für Bühne, Bänke und stimmungsvolle Beleuchtung. Jugendfeuerwehrfrau Lilli hatte in einem Interview mit dem Moderatorinnen-Duo Luisa Marie Hoffmann und Paula Münker Gelegenheit, ein bisschen davon zu erzählen, was diese ehrenamtliche Arbeit (für sie) so bedeutsam macht.

Am Ende gab es für alle eine sichtbare Erinnerung an „Jesus@Home“: ein Armband – als Hoffnungszeichen.

(Fotos: Hans-Ulrich Fries)